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INHALTAutorDatum
PhoenixNatasha01.Jan.2003
Ein WintertagLylaz Lila20.Jam.2003
Mein kleiner SternSachmet24.Jan.2003
Wege des Fährmanns Natasha09.Feb.2003
Für meinen Vater!Bostonliberty09.Feb.2003
Meine SchattenSachmet10.Feb.2003
Aus klein mach GROSS Svenja21.Feb.2003
Gefrorenes FeuerThalassa06.März.2003
Entfache die Glut Adeline07.März.2003
Schau Dich an und begreife Dich! Adeline07.März.2003
Luftspiel Thalassa18.März.2003
Danke Adeline18.März.2003
Göttin, DEIN SEIN Thalassa8.Apr.2003
Drachenlied Adeline14.Apr.2003
Universum Thalassa22.Apr.2003
Das Elementengedicht Sunine26.Apr.2003
Traumreise Shaya07.Mai 2003
Herzen in Flammen Shaya07.Mai 2003
Vergessen von den Flügeln des GlücksNicnivin15.Mai 2003
Kaltes Feuer Era-chan16.Mai 2003
Frage in mir Joe Bausch23.Mai 2003
Ich sehe Era23.Mai 2003
Der Weg zurück zum Licht Kibou Witch14.Juni 2003
Sonnenblume serena-cara24.Juni 2003
Praise to the Goddess Adeline26.Juni 2003
Kreislauf des Lebens Adeline26.Juni 2003
Schatten Jessica Langheinrich28.Juni 2003
Gefühle Jessica Langheinrich28.Juni 2003
Schwefelrose serena-cara03.Juli 2003
Vergessen Shaya04.Juli 2003
Reise durch die Zeit Adeline10.Juli 2003
Wie ein schlafendes Kind Adeline10.Juli 2003
Ins dunkle Nichtsein träumt ich mich Natasha14.Juli 2003



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von Natasha am 14.Juli.2003
 

Ins dunkle Nichtsein träumt ich mich

Ins dunkle Nichtsein träumt ich mich
ertagte aus der Nacht
ein erster Gedanke formte sich
aus dem sich gebärenden Bewusstsein hervorgebracht
 
Der Gedanke schnappte atemlos
im grenzenlosen All
taumelte sich trunken orientierungsbloß
erkennend im schwindelnden Fall.
 
Jagte vorbei an ältesten Galaxien
verharrte an der Matrix Kern
so kanalisierte sein erkennend Auge sich
um so mehr schien er sich fern.
 
Erstickend drang ein lautloser Schrei
und gebar das erste schwingende Wort
unendliche Aeonen an Zeit und Raum vorbei
schuf im All der Optionen einen abgegrenzten Ort.
 
Ungestüm quollen Töne und schufen eine Form
in welcher der Gedanke flüchtete sich
und das Ich ward geboren.
 
Nun kauerte das neugeborene Ich
im Dickicht seiner Grenzen
fühlte geschützt und doch verloren sich
und misste der Unendlichkeit Sternenstaubiges Glänzen
 
Sehnend schuf es Horizonte
Länder, Ozeane, Himmel, Blätterdächer Hain
erdachte das Selbst sich in vielen Formen
schuf sich die Menschheit in seelenhungriger Pein.
 
Grell drangen des Bewusstseins Sperre
in jeden Winkel, jede Nische dieser Welt
sammelte tausend von Spiegelungen
und schenkte sie dem Selbst.
 
Das Selbst unbarmherzig von dieser Hell-igkeit geblendet
senkte seinen erblindeten Blick
erkannte alles, erkannte gar nichts
kein Vorwärts und kein Zurück.
 
Da stand es nun im taghellen Traum
so fremd in dieser vertrauten Form
und gebar eine silbernglänzende Träne
mit roter Blüte und grünem Dorn.
 
Bezaubert von der Blume Schönheit
harrte das Selbst gar atemlos
und dann mit einem tiefen Atemzuge
ließ es seine Grenzen los.
 
Da drang der Dorn tief in das Innere ein
durchdrang all die ehernen Hüllen
und sachte begann das Seelenblut zu rinnen
das Selbst mit Herzenswärme zu füllen.
 
Und diese Wärme war so köstlich und süß,
schloss sie all die ältesten Wunden
trug das Selbst sanft durch das Sein
bis es hatte zurückgefunden.
 
Da stand es an der ältesten aller Pforten
und weit schwangen die Flügel auf
jenseits der Zeiten, jenseits von allen Orten
und das Schicksal nahm seinen Lauf.
 
Und erleichterte setzte ich den Fuß über die Schwelle
sank in die tiefste Dunkelheit ein,
die sanft mich begann zu umhüllen
und mich zu träumen in ein altes neues Nicht-Sein.

Hexen Poesie - Mondin
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von serena-cara am 28.Juni.2003
 

Schwefelrose

Fröhlich stehst du hier im Garten, siehst wie alles grünt und blüht.
Wunderschöne helle Farben, oh, wie's dir das Herz erfreut.
 
Doch dann siehst du eine Blume, nein, sie passt hier nicht ins Bild.
Eine kleine Schwefelrose wächst ganz heimlich und doch wild.
 
Zwischen all den andern Blumen sie sich wohl bis jetzt verbarg.
Jetzt steht sie in voller Blüte, ist gewachsen, Tag für Tag.
 
Diese kleine Schwefelrose ist die einzige, ihrer Art.
Oft versucht man sie zu brechen, doch kein Mensch das je vermag.
 
Schau ringsum in jeden Garten, überall solch Pflanze wächst,
die, die einzige ihrer Art und deshalb so besonders ist.
 
Nein, du wirst sie niemals brechen, denn sie ist im innern stark.
Auch wenn du ihr nimmst die Sonne, sie kommt wieder jedes Jahr.
 
Also lass sie einfach blühen, auch wenn sie so anders ist.
Denn sie hat ein Recht zu leben, stell dir vor, dass du das bist.
 
Würdest du sie dann auch brechen, nehmen ihr die Lebenskraft?
Stell dir einfach nur die Frage, warum du diese Rose hasst.

Hexen Poesie - Mondin
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von Shaya am 04.Juli.2003
 

Vergessen

Ich ging allein dort lang am Strand
die Füße berührten das Meer
einen Augenblick bleib ich stehen
sah den Wellen hinterher
 
Sie rollten heran, wurden stärker
und zerschellten dann am Strand
der Wind trägt manchen Tropfen weit
er trocknet dann im Sand
 
die Spuren im Sand, die stets vor mir enden
wie weit ich auch gehen mag
verschwinden im Wasser, kaum das sie geschaffen
und langsam vergeht auch der Tag
 
Ich sehe zurück, auf die Spuren im Sand
langsam vom Meer zerfressen
und wenn der Tag zur Neige geht
sind sie längst vergessen

Hexen Poesie - Mondin
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von Adeline am 10.Juli.2003
 

Reise durch die Zeit

Reise durch die Zeit
Trage mich hinfort,
lass uns tanzen, lass uns singen!
Du bist die Kraft,
die Kraft die sei mein.
 
Führ mich durch Zeit,
leite mich sicher durch meinen Traum.
Bring mich zurück,
zurück in die Zeit.
Zeige mir dort wo ich einst verweilt.
 
Du bist mein Hirte, mein Stecken, mein Stab.
Geleite mich sicher und weiche nie ab.
Ab vom Weg, der uns führt zurück.
Zurück in die Zeit, wo ich jetzt fand mein Glück.
Du liebster Engel, Engel der Zeit,
du sei heut' Nacht mein sicher Geleit.
 
Drum will ich nun enden den Schreibensdrang,
will nur noch lauschen dem Windenklang.
Auf das er mich führe an einen anderen Ort,
du mein Engel, du bist schon dort.
 
Deine Liebe soll mich führen an diesen Ort,
mit sicherem Geleit hin und auch fort.
Erwarte mich Engel -
erwarte mich dort!
 
Licht und Liebe
Adeline

Hexen Poesie - Mondin
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von Adeline am 10.Juli.2003
 

Wie ein schlafendes Kind

Still da sitze ich nun,
all meine Sinne lauschen,
ich spüre die Kraft in mir pulsieren.
Es ist als spürte ich den Wind streicheln meine Haut,
wie ein Liebhaber spielt er mit meinen Sinnen, berauscht mich - betört mich.
 
Weinen könnte ich vor lauter Glück,
fühle mich so mächtig,
so voller Energie.
Ich könnte die Welt bewegen, mit einem Wimpernschlag.
Könnte mich empor schwingen in die Lüfte und würde getragen werden wie ein Blatt im Wind.
 
Sanft würdest du mich tragen,
sanft wiegen in den Armen,
wie ein schlafendes Kind.
Denn schlafend - oh Göttin der Nacht -
schlafend bin ich immer noch,
doch spüre ich, wie allmählich etwas in mir erwacht.
   Noch weiß ich nicht, was es ist,
was ich bin und wohin es mich tragen wird.
Doch weiß ich eins und spüre es,
du wirst mich halten und wiegen wie ein schlafendes Kind,
und so werde ich fliegen, wie ein Blatt im Sommerwind.
 
Drum lass ich mich fallen und genieße das Spiel,
tanz mit mir, lach mit mir -
sei wie ein Liebhaber zu mir.
Oh Göttin der Lüfte,
Mutter Wind,
nimm mich in deine Arme wie ein schlafendes Kind.
 
Blessed be
Adeline

Hexen Poesie - Mondin
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von Jessica Langheinrich am 28.Juni.2003
 

Gefühle

Gefühle- die ich nicht verstehe,
denen ich am Liebsten aus dem Weg gehe.
Gefühle- die mir Schmerzen bereiten,
anstatt íns Licht, mich zurück ins Dunkle leiten.
 
Gefühle- voll Angst und Trauer,
auf einmal betrachte ich Kleinigkeiten viel genauer.
Gefühle- die sich verdrängen lassen,
so bitte ich dich lerne mich zu hassen.
Es sind Gefühle, die verboten sind,
egal wie absurd das Ganze klingt.
 
Gefühle- die wehtun ganz tief in dir drin,
meinst du das hat einen Sinn?
Gefühle- die nicht dürfen sein,
es ist so besser so, lass mich bitte allein.

Hexen Poesie - Mondin
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von Jessica Langheinrich am 28.Juni.2003
 

Schatten

Wer bist du dunkler Schatten
der dich an meinen Fersen hält?
Meine Kräfte schon ermatten
wieder, mir hast nachgestellt.
 
Fliehend lauf ich durch Straßen,
doch der Schatten eilet mit,
folget mir in alle Gassen,
immer kann er halten Schritt.
 
Verzweifelt fall ich auf die Erde
und schrei' dass mir doch Hilfe werde.
Da beugt sich über mich ein Baum,
so zart und kühl, ich merk in kaum.
 
In nichts ist aufgelöst mein Schatten,
ich träum' vom Paradiesesgarten.
Der große Schatten mich bedeckt
und schützt, wenn mich der eigene schreckt.

Hexen Poesie - Mondin
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von Adeline am 26.Juni.2003
 

Kreislauf des Lebens

Oh Göttin, wie klein und unbedeutend sind wir doch.
Du schenkst uns das Leben und nimmst es uns, wenn die Zeit reif ist.
Was können wir tun außer das Leben, dass Du uns schenkst und wieder nimmst,
zu genießen uns daran zu erfreuen und zu lernen?!
 
Energie umgibt uns, Energie waren wir und zu Energie werden wir wieder werden.
Nimm uns wieder auf in Deine Reihen, führe uns ins Licht wenn der Tag da ist.
Oh Göttin, beschütze uns, liebe uns und halte uns in dieser Stunde.
 
Du bist die Junge, die Mutter und die Alte
Du vereinst die Geburt, das Leben und den Tod in Dir!
Geschöpfe Deiner sind wir,
Du hauchst uns ein unser Leben, ernährst uns, führst uns und leitest uns.
Du lebst in uns, wie wir auch leben in Dir.
Mit unserem Tode vereinen wir uns mit Dir
und gehören so zum ewigen Kreislauf des Lebens.

Hexen Poesie - Mondin
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von Adeline am 26.Juni.2003
 

Praise to the Goddess

Oh Goddess, May thy power reach our souls.
May thy light illuminate our hearts.
Lead us through our darkest hours.
Thee we adore and praise to disburden our lives.
 
Our paean of praise shall fill the universe.
Your love and light shall awaken in the heart of everyone.
 
Oh Goddess of Light,
Oh Goddess of Night,
Thee we adore and praise to disburden our lives.
Give us strength, we'll give strength to thee.
Give us love, we'll give love to thee.
 
Oh Goddess, virgin, mother and sage,
hear our whisper, hear our praise!

Hexen Poesie - Mondin
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von serena-cara am 24.Juni.2003
 

Sonnenblume

Ich wünschte mir, ich könnte bleiben doch meine Seele treibt mich fort.
Drum sollst du diese Zeilen lesen, ganz egal, von welchem Ort.
 
Ich wünsch dir alles Glück der Erde, ich wünsch dir alle Kraft der Welt.
Ich wünsch dir tausend gute Träume und Hoffnung, die dich stärkt und hält.
 
Ich wünsche dir gerade Wege, dass du sie geht es mit Kraft und Mut.
Ich wünsch dir, dass du nie allein bist, ganz egal, was du auch tust.
 
Du bist wie eine Sonnenblume, am Anfang zart und klein.
Ein Herz voll Liebe soll dich Nähren, sollst wachsen und gedeihen.
 
Sollst blühen wie die Sonnenblume, der Sonne zugewandt.
Kein Sturm der dich zerbrechen darf, nein, du kannst halten stand.
 
Ein letztes Mal ich dich umarme, ein letztes Mal dann muss ich gehen.
Doch du bleibst tief in meinem Herzen, ich weiß, ich werd dich wieder sehn.

Hexen Poesie - Mondin
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von Kibou Witch am 14.Juni.2003
 

Der Weg zurück zum Licht

Kurz vor Mitternacht,
bist Du aus Morpheus Reich entschlüpft und aufgewacht.
Irgendeine Macht hat nach Dir gerufen;
Flüsterte Dir ins Ohr: "Du bist berufen!"
Im seidigen Nachtgewande,
ziehst Du durch das von Luna's Schleier eingehüllte Lande.
 
Die Stimme ist immer noch präsent;
Sie sich selbst "Allgegenwärtiges" nennt.
Nach wie vor - flüstert sie Dir immer wieder ins Ohr:
"Du trägst etwas in Dir - es stammt von mir!"
Im inneren weißt Du, was sie meint.
Schon seit Deiner Geburt,
eine sehr starke Kraft hat in Dir gekeimt.
Alle fürchteten Dich deswegen,
doch Du dachtest nur:
"Meinetwegen...
Ich bin anders als Ihr - Nur darum fürchtet Ihr Euch vor mir...!"
 
Du gehst einen Weg - weist nicht wohin er dich führt.
Ein eisiger Wind Dich berührt,
doch Du gehst weiter - unbeirrt.
 
Es ist als ob Deine Schritte ins Leere gehen,
denn Du kannst nichts sehen.
Alles um Dich herum ist still,
weil Dein Geist es so will.
Auch die Stimme hüllt sich nun in Schweigen,
und zwischen den kahlen Bäumen,
tanzen die Wesen der Nacht im Reigen.
 
Nach langer Zeit, gelangst Du an dunkles Gemäuer -
Seine unheimliche Silhouette - gebildet von grünen Feuer.
 
Und trotz der Furcht, die Dein Herz beginnt zu umfassen,
sagst Du Dir selbst:
"Was soll mir schon geschehen?!
Ich bleibe gelassen."
Und befiehlst Deinen schlotternden Beinen weiter zu gehen.
Die Neugier hat Deine Furcht besiegt,
wer wohl als nächstes unterliegt?
 
Du läufst auf warmen, pulsierenden Stein,
er schimmert silbern - im Mondenschein.
 
Die Decke ist das Himmelszelt,
es sieht wie immer aus,
doch Du bist nun in einer anderen Welt.
Deine strahlenden Augen erblicken einen in Licht getränkten Raum.
Um Dich herum fliegen eigentümliche Wesen,
doch Du bemerkst sie kaum.
 
Der Lichtschein zieht Dich magisch an,
Dein Blick sich nicht abwenden kann.
Zielsicher durchschreitest Du die Pforte,
bist nun an einem geweihten Orte.
 
Das Licht schwindet, doch Dein Geist sich auch im dunklen zurechtfindet.
 
Funken sprühen - giftgrüne Augenpaare glühen.
Fackeln an der Wand - entzündet von knochiger Hand.
Die Stimme sie frohlocket erneut:
"Komm - Es ist in Deinem Sinn.
Noch Keine vor Dir hat es bereut.
Ich ja bei Dir bin...!"
 
Weiter geht's mit festen Tritt,
laut hallt das Echo wider, von einem jeden Schritt.
 
Kalte Hände nach Dir fassen wollen,
tiefe Stimmen grollen.
Heißer Atem Dich von allen Seiten streicht,
doch Deine Sicherheit nicht weicht.
Ein heller Schrei Dir entringt,
und diese Erscheinungen zum sterben bringt.
 
Des Bodens Steine drohen in die Tiefe zu fallen,
Doch Deine Hände sich an der Luft fest krallen.
Ein leises Lachen Dich durchfährt,
Du wirst stetig von einer starken Kraft genährt.
 
Dann - irgendwann - erscheint vor Dir ein Mann.
Er trägt blutrot schimmerndes Gewand
Und greift nach Deiner Hand.
Er stellt sich Dir vor als Meister.
 
Alles um Dich herum wird zur Dunkelheit.
Schatten Euer Geleit.
 
Er führt Dich an einen Ort,
Du weißt Du warst schon einmal dort.
Er ist umringt von großen Steinen,
und eingebetet in Leinen,
liegt ein großes Buch.
 
Du nimmst es in Deine Hände und blätterst auf das erste Blatt,
Es nach Dir gerufen hat.
 
Auf dunkeln Seiten in Blut steht es geschrieben:
Einst war Alles durchtränkt von meiner Macht.
Auch der Tag - nicht nur die Nacht.
Euer Geist wurde von mir getrieben!
Doch ich wurde vergessen in der Zeit
Und der Meister stellt die Frage "bist Du bereit?!"
 
Das Buch als ob es lebt
eine jede Seite sich senkt und hebt
im Rhythmus von Tod und Leben.
Und der Meister stellt die Frage: "würdest Du Alles geben?!"
 
Stimmen dringen in Dein Ohr - und du schellst Dich "Tor",
je das Buch in Deine Hände genommen zu haben.
Und der Meister stellt die Frage: "erkennst Du die Gaben?!"
Es umschwirren Dich tausend Geister - es umgarnt Dich der Hexenmeister.
"Wozu bereit - was soll ich geben und was meint Ihr für Gaben?"
Alles in Dir schreit.
Du willst diesen Ort verlassen,
beginnst Deine Neugier zu hassen.
 
"Hexe" spricht der Meister Dich an
"Du bist bereits in dem Bann, dem niemand wiederstehen kann.
Du willst uneingeschränkte Kraft.
Du hast es bis hier her geschafft!
Willst Du umkehren bevor Du hast das Ziel erreicht?
Hörst Du" wispert er "wie der Atem der Unvergänglichkeit uns umschleicht?!"
 
Du spürst wie etwas in Deine Sinne dringt,
Dir das Herz vor Raserei fast zerspringt.
Doch dann etwas nie vorher da gewesenes die Oberhand über Deine Seele erringt.
 
Frauen in weißen Kutten Dir erscheinen.
Du hörst ihr Lachen und ihr weinen.
Der Meister nimmt Dich in seinen Arm.
Du fühlst Dich geborgen und Dir ist warm.
Dein Herz erlegen, seinem Charme.
 
Du gelobst die Treue, dem hohen Ziele.
So wie es vor Dir taten schon sehr viele.
Ihr wollt die alte Macht wieder erwecken,
die Welt der Nüchternheit in Brand stecken,
und den Mantel der Sterblichkeit mit Magie und Träumen bedecken.
 
Doch wann wir euch endlich klar,
auf dem dunklen Wege wird nichts jemals wahr!
Drum versucht euch gegen den dunklen Meister zu wehren,
und zum Weg des Lichts zurückzukehren.
Auch wenn es schwer ist im Leben,
muss man immer alles geben.
Ihr könnt euren Traum mit Wirklichkeit verweben,
und jeden Tag eurer Ziel entgegen streben.
Glaubt an euch!
Und gebt nicht auf!

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von era am 06.Juni 2003
 

Ich sehe

Ich sehe,
zurück und gestehe
wie schwer es mir fällt
weiter zu gehen.
 
Noch hält mich das Alte, Bekannte,
das was ich Freiheit nannte,
doch verschwindet's am Horizont.
Thurisaz ist es,
dem ich folge
und schwer ist der Weg.
 
Das Tor steht nah,
doch noch seh' keine Zukunft ich,
noch verschließt das Neue sich,
aber ich weiß,
ich bin ihm schon verfallen.
 
Sowelu steht mir bei
und die Leere ergreift mein Herz,
also was hält mich zurück?
Die Erinnerung denk ich,
doch ist es schwer
sie wach zu rufen
 
Und dachte ich auch,
es müsse sich ändern,
wenn das Tor ich durchschreite,
so ist es doch erschreckend das Gleiche.

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von Joe Bausch am 23.Mai.2003
 

Frage in mir

Die Frage wächst,
jeden Tag ein Stück.
Nun weise ich sie zurück.
Obwohl deren Geäst
fest in mir steckt.
Ich wecke
die Kraft zu verstehen,
was die Steine und Bäume in mir sehen.
Ich wecke
die Kraft ohne Recht
was steht geschrieben in des Dunkels Nächt.
Ein Traum deren Erfüllung sich verbirgt,
steh dazu HEXCHEN, blicke nicht deprimiert,
stehe dazu HEXCHEN, dein Verstand dich regiert.

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von Era-chan am 16.Mai.2003
 

Kaltes Feuer

Einsamkeit schlich um sie her,
lauerte im Schatten.
Feuer in ihren Augen,
doch lange fort.
Wind in ihrem Haar,
doch lange still.
Kein Blut an ihren Händen,
nie wieder wie es war.
Bitterkeit schlich um sie her,
lauerte in der Einsamkeit.
Eisige Flammen in ihrem Herz,
doch lange fort.
Sturm in ihren Launen,
doch lange still.
Keine Schmerzen in ihrem Körper, nie wieder wie es war.
Hoffnungslosigkeit schlich um sie her,
lauerte in der Bitterkeit.
 
Und kein Heil.
Und kein Gefühl.
Nie war es schmerzvoller,
als ohne Schmerzen zu leben.
Als ohne Tiefe zu leben.
Als ohne Sinne zu leben.
Als ohne Verstehen zu leben.
Wie ein Blinder durch die Welt,
gekostet von unermesslichem Reichtum,
tief gefallen in unermessliches Vergessen.
Der Körper nicht länger Gefängnis
und doch ein größeres denn je zuvor.
Nie war ich so ängstlich,
wie ohne Schmerzen,
wie ohne Tiefe,
wie ohne Sinne,
wie ohne Verstehen.
Wie ein Gelähmter durch die Welt,
erfüllt von glühendem Feuer,
erloschen im kühlem Vergessen.

 
Wo bist du, mein Wegweiser in dunkelster Nacht?

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von Nicnivin am 07.Mai.2003
 

Vergessen von den Flügeln des Glücks

Eingehüllt von den Schwingen der Unverständlichkeit,
die Traurigkeit die auf meinen Schultern sitzt ist ihr Geleit.
Wieder zieh ich mich zurück,...
.....und bin allein.
Warum kann es denn nicht anders sein?
Bedeckt vom Mantel der Angst,
nirgends auch nur ein Hauch nach dem was du erbittest oder verlangst.
Soviel tausend Worte in meinem Labyrinth der Gedanken umher irren,
die letztendlich im tosenden Ozean des Nichts zerklirren.
Selbst wenn ein paar von diesen Worten über meine Lippen
aus dem Nebel der Verzweiflung fließen,
so sind sie unbedeutend und leer.
Weil keiner ihnen den nährenden ersehnten Boden gibt,
in dem sie keimen und sprießen können!
 
Nicnivin

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von Shaya am 07.Mai.2003
 

Herzen in Flammen

Auf der suche nach Schuld
ergeben dem Hass
streifen sie umher,
sie suchen, doch was?
 
Einer muss büßen
denn etwas ist geschehen
Die Blutgier erwacht
und keiner will sehen
 
Herzen in Flammen
einer muss brennen
einer muss schuld sein
beginne nur zu rennen
 
Diszipliniertes Volk
im Hass entbrannt
such nicht die Wahrheit
sie wird überrannt
 
Nicht denken, nur jagen
das Böse -in wem?
Alles, was brennt
wird zu Asche zergehen
 
Herzen in Flammen
löscht niemand mehr
und wer war dann Schuld,
hinterher?

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von Shaya am 07.Mai 2003
 

Traumreise

Regen fällt, beruhigend, leise
die Welt, in mir alles wird Still
Der regen ist schön, auf seine Weise
doch sagt er mir nicht, was ich will
 
Ich such den Wald ab, erwachendes Leben
mit den Augen, mit dem Herz
der Wald hat mir so oft ein lächeln gegeben
berührte meine Seele und verwehte den Schmerz
 
Oft durchsuch ich den Wald, mit Gedanken
finde die Lichtung tief in mir drin
hab auch mich selbst schon oft dort gefunden
und auch die Idee, von einem Sinn
 
Und wenn ich dann die Augen öffne
sehe den Regen vor der Tür
ist aus dem Schmerz ein Lächeln geworden
denn jetzt scheint die Sonne, überall, in mir
 
Vielleicht fühlte ja die eine oder andere von euch ebenso,
als sie die Magie entdeckte.
 
Wandelt im Licht,
Shaya

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von Sunine am 26.Apr.2003
 

Das Elementengedicht

Feuer hält dein Herz warm und rein,
Die Salamander werden dir willkommen sein.
Wasser spült negative Energien fort,
Die Wassernixen findest du an einem magischen Wasserort.
Erde gibt dir festen Boden unter den Füßen,
Zwerge und Kobolde werden dir grüßen.
Luft schenkt dir Leichtigkeit und Freiheit,
Elfen und Feen sind hilfsbereit.
Alle Elemente geben dir Kraft und Mut,
Achte die Natur und sei zu ihr gut.

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von Thalassa am 22.Apr.2003
 

Universum

Ein Punkt
von Masse schwer
birst hervor
das Zeitenmeer
singt im Planetenchor
 
und ist so winzig
ist so klein enthaltend
geballte Kraft,
die Leben schafft und schafft und schafft und schafft
 
Und der Schrei
der ersten Mutter
kracht
lautlos
birst der erste Raum
in Äonen Zeiten
ändert alles
öffnet Weiten
Spur um Spur
brennt sich das Sein
durch's Nichts
entsteht ein Muster
festigt sich . . .
 
Die Ewigkeit im Augenblick geboren
Winziges zum Unendlichen erkoren:
Hier wurde gelebt! Hier wurde GELIEBT!

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von Adeline am 14.Apr.2003
 

Drachenlied

Drache, du mein Augenstern
Drache, du bist mir immer noch so fern.
 
Du schienst verschwunden aus dieser meiner früheren Welt ...
Dein Bildnis verzehrt und vom Menschen entstellt
obgleich ein Fünkchen Wahrheit die Lügen erhellt.
 
Drache, du mein Augenstern
Drache, du bist mir immer noch so fern.
 
Du bist der Hüter meiner Seele, sie schreit nach Dir,
dürstet nach dir und will wieder zurück zu Dir.
Es scheint mir so, als ob wir Eins waren, vor langer, langer Zeit.
Die Gefühle die ich habe,
ich kann sie nicht erklären,
wie so vieles dass ich nicht mehr weiß.
 
Doch weiß ich eins und kann es dir sagen,
nie werde ich verzagen,
nie wird schwinden mein Glaube, meine Liebe und mein Verzehren,
bis eines fernen Tages wir uns wieder finden
dann endlich werde ich zurück zu dir kehren.
 
Drache, du mein Augenstern
Drache, du bist mir immer noch so fern.

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von Thalassaam 8.Apr.2003
 

Göttin, DEIN SEIN

Wie kann ich Deinen Auftrag erfüllen
Wie Deine Botschaft weitergeben
Wie kann ich leben nach Deinem Willen
während um mich Seelen erbeben?
 
Ein verdurstendes Dickicht aus Worten
geschmiedet aus Angst, von Verletzung geprägt
aus alten Zeiten, von fernen Orten
erscheint als Motiv, wird zur Handlung bewegt
 
Und zwar das Kleine wie auch das Große?
Doch was ist groß und was ist klein?
Wächst das Große nicht im kleinen Schoße?
Wird Kleines niemals größer sein?
Beginnt der Baum nicht schon im Samen?
Trägt er niemals eine Frucht?
Ist Hass nicht der Verzweiflung Rahmen?
Liegt im Riss nicht auch die Schlucht?
 
Wie viel Liebe ist vonnöten,
damit sie wachsend weiter Wege sucht?
Wie viel Schmerzen werden töten
sehnend nach Liebe, vor ihr auf der Flucht?
 
GÖTTIN, lass' mich durch DEINE Stimme reden,
mit DEINER Sanftmut und mit DEINER Kraft,
denn nur DU erreichst das Herz eines jeden
und so wird durch LIEBE LIEBE erschafft!
 
Und doch sind meine Worte klein
und kleben fest an meinem Wesen
es soll hier nicht nur Meinung sein,
nicht meine Ansicht, nicht nur Thesen!
 
GÖTTIN, lasse mich DEIN SEIN sehen,
führe mich in DEINEM Hain,
führ' Wort' und Taten zum Verstehen
von Liebe - lass' mich DEIN SEIN.

Hexen Poesie - Mondin
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von Adeline am 18.März.2003
 

Danke

Danke für dieses schöne Forum,
Danke für diese gute Tat
danke, dass ich zu diesem Bunde ja von Herzen sag.
 
Danke, dass wir uns immer helfen,
danke, dass wir zusammen stehen
danke, dass wir in unserem Leben unsere Wege gehen
 
Danke, für alle die uns mögen,
danke, für die, die mit uns sind
danke, dass wir in unserem Leben nicht alleine sind.

Hexen Poesie - Mondin
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von Thalassa am 18.März.2003
 

Luftspiel

Wo Worte keinen Raum mehr greifen
wo Logik nur noch Beiwerk ist
wo Sätze nichts als Nebelstreifen
wo wahr sich nicht an unwahr misst
wo Argumente Schemen gleichen
wo der Verstand nur stille schweigt
wo die Beweise uns entweichen
wo jede Formulierung streikt
wo keine Rede mehr verwendet
kein Buchstabe, kein Wort, kein Satz
wo das Überzeugen endet
 
hat dort die Weisheit ihren Platz?

Hexen Poesie - Mondin
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von Adelineam 07.März.2003
 

Schau Dich an und begreife Dich!

Schau Dich an und begreife Dich!
Lehn Dich nicht zurück und verschließe Dich!
 
Das Leben bringt Liebe, bringt Kraft und Stärke
zugleich aber auch Kummer, Trauer und Härte.
 
All dies musst Du sehen, begreifen und verstehen, erst dann kannst Du Deinen Weg begehen.
 
Geh' ihn bewusst und lerne daraus
trag mit Dir Dein eigenes Seelenhaus.
Zieh Dich zurück wann immer Du es brauchst
solange Du nur immer wieder auftauchst.
 
Der Weg ist lang und steinig ist er,
aber ganz am Ende leuchtet das Lichtermeer.
Entzünde Dein eigenes, flammendes Licht,
das dir Trost, Liebe und Geborgenheit verspricht.
 
Nimm Dein Schicksal in die eigenen Hände,
vertrau auf deine Stimme, nicht auf Wörter und Bände!
 
Du bist Dein Abendstern, Deine Sonne, Dein Licht
schau dich an und begreife Dich!

Hexen Poesie - Mondin
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von Adelineam 07.März.2003
 

Entfache die Glut

Entfache die Glut,
wärme dein Herz,
und vertreibe den Schmerz.
 
Den Schmerz der in dir brennt
und dich scheinbar von innen versengt.
 
Lege ihn ab deinen inneren Zorn,
blase in das Lebenshorn.
 
Erwecke die Gefühle und lass sie schweben,
erst dann erfährst du das Feuer deines Lebens.

Hexen Poesie - Mondin
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von Thalassa am 06.März.2003
 

Gefrorenes Feuer

Gefrorenes Feuer,
ich esse Dich,
ich schmecke Dich,
Du verbrennst meine Sinne
durch Deine Kälte.
 
Gefrorenes Feuer
in meinem Mund,
in meiner Kehle,
in meinem Herzen.
 
Gefrorenes Feuer,
Du versengst die Kraft meines Geistes,
Wortscherben klirren schneiden aus
meinem Verstand heraus den Verstand,
prasseln eisschlammkaltklebend unter die Hautfetzen meiner Intuition.
 
Gefrorenes Feuer
Und doch danke ich Dir,
denn Du lehrtest mich
 
ZU LIEBEN.
 
Doch jetzt lass' mich frei
lass ich Dich frei?
 
Denn NUN ist es REICHLICH,
NUN ist es GUT,
NUN ist es GENUG.
 
Gefrorenes Feuer,
ICH WILL
DASS DU
ENDLICH   B R E N N S T

Hexen Poesie - Mondin
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von Svenja am 21.Feb.2003
 

Aus klein mach GROSS

ich bin klein, die Welt ist groß
warum ist das so bloß?.
wenn ich wachse,
die Welt wird kleiner
und ich -natürlich- größer
 
bin ich groß, die Welt ist klein
und das wird immer so sein

 
die Welt ist groß und ich bin klein
aber wird das immer so sein?
NEIN!!!
bald bin ich groß und die welt klein
und das wird dann auf immer und ewig so sein...
von Svenja

Hexen Poesie - Mondin
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von Sachmet am 10.Feb.2003
 

Meine Schatten

Die Schatten meiner Kindheit,
sie heut noch lauern in meiner Seele.
Sie drohen mir seit jener Zeit
und brüllen laut Befehle.
 
Die Monster und die Schatten,
die dereinst mich so oft jagten,
rotglühende Augen sie hatten,
mich zu verletzen sie wagten.
 
Sie waren Einbildung nicht,
nein, sie existierten wahrhaftig
sie flohen nicht vor dem Licht
sie waren Menschen - leibhaftig.
 
Sie sind nicht mehr hier,
denn ich habe sie verlassen,
doch sind ihre Schatten in mir
und dafür muss ich mich hassen.
 
Aber nicht mehr lange
ich ihr Geflüster ertrage,
denn nun ich sie verbanne
und auf's Papier sie schlage.
 
Dort weilen sie nun,
gebannt in Bild und Wort
und sie können gar nichts tun,
sonst werfe ich sie einfach fort.
 
Ich verbanne den Schmerz,
die Drohungen, die Lügen,
fort- aus meinem Herz!
Sie müssen sich MIR fügen.
 
Nie mehr sollt ihr mich quälen!
Nie mehr werd' ich's ertragen!
Nichts mehr ihr könnt erzählen!
Nichts könnt ihr mir anhaben!
 
Seid fortgenommen nun von mir,
gebannt von meiner Seele,
gebannt für immer auf Papier
seid ihr, weil ich's befehle!
 
Luft, nimm ihnen hinfort den Atem,
Feuer, lass in der Kälte sie stehn,
Wasser, auf trockenem Sand lass sie waten,
Erde, lass sie kein Leben mehr sehn.
 
Was sie einst mir erteilten,
allen Schmerz und alle Pein,
soll dreifach sie ereilen,
gerecht soll ihre Strafe sein.

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von Bostonliberty am 09.Feb.2003
 

Wege Für meinen Vater!

Wo bist du?
 
Man sagt atme ein
und du atmest die Liebe,
man sagt auch,
schließe die Augen und du begegnest ihr.
Ich suche sie vergeblich,
hinter einem Meer von Tränen,
hinter einem Sonnenstrahl.
Die Zeit läuft weiter,
schwindet nicht,
doch mein Herz, das vor Kummer weint,
sehr bald daran zerbricht.
Ein halbes Jahr das trennte uns,
was einst Vater-Tochter war.
Doch du zerbrachst etwas in mir,
das Licht in mir wich der Dunkelheit.
Und ich spür den Druck in mir,
wird deine Liebe mich zerstören?
Sie sollte mich wärmen,
aber ich friere in ihr.
Nach all den Jahren
das erste ICH LIEBE DICH,
wo war es nur, als ich es suchte?
Ich habe um deine Liebe gefleht
doch nie warst du da,
du hast ja ne Tochter
wurde dir nach 20 Jahren klar,
wirst du mein Herz wieder zerbrechen?
bitte lass es nie wieder zu!

Hexen Poesie - Mondin
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von Natasha am 09.Feb.2003
 

Wege des Fährmanns

Die Wege des Nichtseins und des Seins
ebnen sich durch das,
wie Du Dich Dir enthüllst.
 
Wagst Du es,
sie abzustreifen ... Deine Seelengaderobe
 
in all Deinen kosmischen konzentrischen Drehungen
...hüllt und wärmt und schützt sie Dich,
...gar trügerisch,
denn verhüllend ist ihr Schein
 
...wielange wirst ihrer trügerischen Wärme Du erliegen,
bis als heilsam Du den Schmerz erkennst,
die Masken abzulegen,
den Weg, der durch viele Tode Dich ins Leben weist?
Und dann....
 
Wagst Du es in Deine Mitte abzutauchen,
blinden Blickes bloßer Fall....
 
dort wartet er
der Fährmann auf Dich,
er weiß den Weg
 
Das Ziel vorgeben, das hast Du,
das Ticket Deiner Fahrt - es ist gezahlt
 
durch die Summe Deines Erleben
 
...und sanft auf gebärmuttrigen Wellen
legt er ab
........ nur das nackte Selbst wird über das Meer in den Ursprung getragen,
........verkleidete Hüllen an alte Ufer gespült.
 
Perpetuum Mobile oder neues Beschreiten...
der Fährmann nur führt aus.
 
Der Fahrten Preis zahlst Du mit Deinem Er-Leben
Der Wege Steuermann, bist DU.

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von Sachmet am 24.Jan.2003
 
Dachte ich mir, ich poste hier mal das Gedicht, welches ich heute morgen verfasste.
Ich bin lange damit "schwanger" gegangen und heute morgen kam es dann zur Welt. Immerhin waren in letzer Zeit häufiger Beiträge hier, zum Thema Abschied. Und es zeigt mir, dass ich wieder einen Schritt weiter bin...
 

Mein kleiner Stern

Mein kleiner Stern hat mich verlassen,
ist von mir gegangen, weit weg von hier.
Die Erinnerung an ihn droht zu verblassen
An diesen Stern, der gescheint hat nur mir.
 
Und so geh' ich hinaus, in's Dunkel der Nacht
Und suche und grabe nach Bild und nach Wort.
Ich will nicht vergessen klein Sternchens Pracht
Denn dann geht mein Sternchen ein zweites Mal fort.
 
Ich sehe zum Himmel, wo die Sterne scheinen
Und frage mich, ob auch mein Sternchen dort wohnt.
Ich fühl' mich verlassen, beginne zu weinen
Denn ich kann nicht sein, wo mein Sternchen nun thront.
 
Doch seh ich auf einmal, ganz winzig und klein,
ein Sternchen am Himmel, das funkelt und scheint.
Es schickt mir ein Lächeln, ich bin nicht allein.
Es tröstet mich leise, will nicht das man weint.
 
So, hab' ich gefunden meinen kleinen Stern,
der stets mich wird leiten, egal wo ich bin.
Was ich glaubt' entschwunden und unsagbar fern
Wird leuchten und scheinen, zum Ziel führ'n mich hin.
 
Ich hoffe, es gefällt denen, die es einfach so lesen und tröstet diejenigen ein wenig, die jemanden verloren haben....
 
Light and Love for thee, for blessed thou shalt be
 
Sachmet

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von Lylaz Lila am 20.Jan.2003
 
Hallo... :) In jeder Jahreszeit gibt es wunderschöne Dinge zu entdecken, ich schreibe sie mir auf um meinen Mitmenschen und natürlich auch mir den Tag zu verzaubern...
 

Ein Wintertag

Die Bäume schwarz und karg
ein Schleier aus Grau
Der Wind so kalt
Doch schau,
klitzekleine Sterne, wie Diamantenstaub
liegen dir zu Füßen, doch du siehst sie kaum
 
Liebe Grüße, Lylaz Lila

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von Natasha am 01.Jan.2003
 

Phoenix

Ein dunkler Stern
Im dunklen Sog
Entflammt durch Arinnens Schwert
 
Schwelend Funkensamen säend
Des Feuervogels golden Federkleid
Lichterloh entbrannt
 
Transmutierender Tanz der Elemente
Entblößend auf des Wesens Kern
Im ewigzyklisch Walten
Der Phoenix wiedergeboren
 
Sein königspurpurn fedriges Gewand entfaltend
Im stolzen Fluge sich erhebt
Getragen durch den Feuerzungentanz
Heliozentrische Häutungen in der Hitze Glut
 
So taucht er nun seit Anbeginn
Über tiefste Höhen in sein anfängliches Ende
 
Mit einem Ansinnen stets
Dem anfangendlichen Einem
Auf Ewig verschmelzend
entgegen zu brennen.

Hexen Poesie - Mondin
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zu den Hexen von www.hexen.org
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