Drachenpoesie


 

Drache
 
Schlafender Drache
 
von Aradia am 16.Sept.2002
 
... manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass ich mit jedem Gedicht ein Tor zum Weg der Göttin öffnen kann (also für mich) und wenn ich Dich damit erfreuen kann, dann ist es natürlich dreimal so schön!
 
Schlafender Drache
 
In den Äonen unseres Liebens,
müssen wir innehalten für eine Zeit des Friedens
Stehen für uns und wollen uns doch behalten.
Das Feuer ist nicht aus, denn es glüht noch, leicht und rot.
Wir schlafen Beide, noch sind wir nicht tot.
Mein schlafender Drache. Er wacht über mein Herz, über meine Seele.
Schuppe um Schuppe, Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Alles schläft, es ist Herbst.
Ich hülle mich in einen Kokon.
Die Göttin führte uns zueinander und sie lehrte uns das Lieben.
Und auch du puppst dich ein.
Vielleicht reifen wir, vielleicht stirbt auch unsere Liebe.
Vielleicht bleibt auch der innere Friede.
Vielleicht geleitet uns Venus, die schöne und wundersame, in die unendlichen Gefilde der Liebe.
Die Liebe ist der Weg.
Lass ihn uns finden, lass ihn uns gehen.
Wir müssen noch wachsen.
Wir müssen noch streben.
Und auch noch leben.
Auch wenn Du mir fern bist.
Auch wenn wir beide die schönste Einsamkeit gewählt.
Scheint der Tag auch noch so fernn, an dem wir vermählt.
So bist du mir trotz allem nicht entfallen.
Der schlafende Drache in meinem Herzen, bist du.
Und ich der, in dem Deinem.
Vielleicht, nach langer Winterszeit erwacht Lucina wieder und mit ihr unsere Liebe.
So mag es sein!
Du bist mein gehörnter Gott,
der Jahreskreis blickt unserer drein.
So mag auch Deine Göttin in mir sein.
Ich lösche nun das Licht in der Höhle des Drachen, Geliebter.
Wir finden uns wieder.
Ich liebe Dich.

 
 
Der grüne Drache
 
Weißt du wo die Drachen sind...
 
von Unica am 26.Apr.2003
 
Leider sind viele Leute der Meinung, daß Drachen, wie Einhörner, nur Fabelwesen sind die nicht existieren. Aber ich denke, daß jeder Mensch einen Drachen in seinem Herzen trägt...Nur das viele Leute es gar nicht wissen. Der Drache ist die Ruhe und die Stärke, die Weißheit und das Wissen. Es glaubt nur keiner...
 
 
Drache
 
Drachenlied
 
von Adeline am 14.Apr.2003
 
Das ist entstanden als ich das Bild hier gesehen habe ... Drachen haben haben mich von je her fasziniert und angesprochen ... Sie erschienen/erscheinen mir immer wunderschön und weise - nie hatte ich Angst und spürte ein Sehnen ihn mir, dass ich nicht erklären kann... Hier ist mein
 
Drachenlied
 
Drache, du mein Augenstern
Drache, du bist mir immer noch so fern.
 
Du schienst verschwunden aus dieser meiner früheren Welt ...
Dein Bildnis verzehrt und vom Menschen entstellt –
obgleich ein Fünckchen Wahrheit die Lügen erhellt. du bist mir immer noch so fern. Drache, du mein Augenstern
du bist mir immer noch so fern.
 
Du bist der Hüter meiner Seele,
sie schreit nach Dir,
dürstet nach dir und will wieder zurück zu Dir.
Es scheint mir so,
als ob wir Eins waren,
vor langer langer Zeit.
Die Gefühle die ich habe,
ich kann sie nicht erklären,
wie so vieles dass ich nicht mehr weiß.
 
Doch weiß ich eins und kann es dir sagen,
nie werde ich verzagen,
nie wird schwinden mein Glaube, meine Liebe und mein Verzehren,
bis eines fernen Tages wir uns wieder finden –
dann endlich werde ich zurück zu dir kehren.
 
Drache, du mein Augenstern
du bist mir immer noch so fern.

 
Licht und Liebe
Adeline


 

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